Donnerstag, 26. Februar 2015

Dein letzter Weg.


Ich habe dich vor 14 Jahren kennengelernt. Ich erinnere mich noch an unsere erste Begegnung: ich war mit deinem Enkelsohn in eurem Garten. Es war ein warmer Frühlingstag und ich verbesserte Hefte, während er in seinen Akten las und arbeitete. Da hörte ich leises Reden und blickte hoch zum Balkon. Da sah ich dich zum ersten Mal, mit deinem Mann. Ihr ward wohl etwas verwundert über mich, wir haben uns freundlich gegrüßt und dann habt ihr euch wieder dezent zurück gezogen. Bald sahen wir uns wieder. Ich war schnell Teil eurer Familie geworden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich nie als Außenstehende fühlen müssen. Ich war immer Teil. 
Als ich euren Enkel geheiratet habe, war dein Wunsch groß. "Bitte zieht hier her." Ich erinnere mich noch genau, ich weiß noch, wo wir gestanden sind und dass du dich dabei an mich gedrückt hast. Es hat noch ein wenig gebraucht, du hast nicht nachgegeben. Genau gewusst, an wen du deinen Wunsch richten musst :) . 2004 sind wir eingezogen. 3 Generationen, fast 4, in einem Haus. Es war ein Experiment, manchmal eine Herausforderung, ein Versuch, ein Probieren jeden Tag auf`s Neue. Selbstverständlich für die "Alten". Manchmal schwer für die "Jungen", dennoch immer Familie. Du hast mich begleitet, durch schwierige Zeiten, die auf uns alle zukamen, warst mir immer die Oma, die ich vermisste, seit ich Kind war - meine Omi`s waren beide viel zu früh gestorben. Es war nicht immer alles rosa, aber ist es das? Im "normalen Leben"? Wir hatten oft unterschiedliche Meinungen - schmunzelnd muss ich dran denken, dass du ernsthaft gefragt hast, warum "das arme Kind nichts gescheites" zu essen bekommt, weil ich gestillt habe, statt die von dir empfohlene Fläschchennahrung zu geben. :) Generationen sind da aufeinander getroffen. Unterschiedliche Erfahrungen, Lebensmuster, Lebenspläne. Du hast mich hierher gebracht. An einen Ort, an dem ich mich vom ersten Moment an zuhause gefühlt habe. An einen Ort, an dem ich bis ins hohe Alter leben will. 
Selbst, als ich zwei Jahre nach unserem Einzug von eurem Enkel geschieden wurde, blieb nicht er, sondern ich. Wurde immer noch als Teil der Familie gesehen. Das habe ich immer so bewundert. Eben WEIL Generationen aufeinander trafen. Ich hab immer zu dir, zu euch gehört. Immer. Bedingungslos. Nicht nur als Mama eurer Urenkerl. Bedingungslos. Und wenn ich daran denke, wie sehr du dich gefreut hast, als ich meinen "Lieblingsmann" dann kennenlernte und ihn euch vorstellte, wird mir immer noch warm ums Herz. Vollkommen selbstverständlich habt ihr ihn aufgenommen. Als weiteren Teil zu euerer Familie gemacht. Überhaupt er und du - ihr hattet so eine starke Verbindung. Selbst als du schwächer wurdest, hast du IHM immer ein Lächeln geschenkt. Im letzten Jahr hab ich es oft schwer ausgehalten zu sehen, wie du dich verändert hast. Ich hab große Angst vorm Sterben. Mit dem Tod kann ich nicht gut umgehen. Einen toten Menschen möcht ich nicht sehen, kann mir nicht vorstellen, einem Toten nah zu sein. Eine persönliche Geschichte. Ich musste zum ersten Mal lernen, dass das Alter, die Krankheit, uns möglicherweise zur Gänze verändert. Nicht nur körperlich. Nicht nur mental. Der Wandel. Oft ausgesprochen, jetzt zum ersten Mal erlebt. Du warst müde in den letzten Wochen. Hattest immer so eine Angst vorm Sterben. Das hat`s schwer für uns gemacht. Du hast dich so ans Leben geklammert, so darum gekämpft. 
Ob ich geglaubt hätte, wenn mir jemand bei unserer ersten Begegnung gesagt hätte, dass ich dich einmal begleiten werde, wenn du gehst? Deine letzten Atemzüge mit dir atmen würde? Deine Tochter und ich waren bei dir. Es passierte so, wie du es immer wolltest: Zu Hause. In deinem Haus. Bei deinem Garten. In der Nähe vom Opa, mit dem du im April 68 - ... achtundsechzig! ... Jahre verheiratet gewesen wärst. Und am Ende ist es passiert, wie du es dir gewünscht hast. Und am Ende ist ganz selbstverständlich gewesen, dass auch ich bei dir war.

Ich hatte immer eine Vorstellung davon, wie es sein muss, wenn jemand stirbt. Uhren bleiben stehen, Kerzen flackern auf oder erlöschen. Man hat da so seine Ideen im Kopf. Doch es war anders. Die Uhr hat weitergetickt. Die Kerze war ganz ruhig, die Flamme stark und hell. Kein Windhauch, kein Luftzug. Nur Ruhe. Plötzlich Stille, als du den letzten Atemzug (d)eines langen, erfüllten Lebens getan hast. Und ich bin dankbar, dass deine Tochter und ich dabei waren. So, wie DU es dir gewünscht hast, Oma.  

Mach`s gut.
Gute Reise.
Und letztendlich Frieden.


Ich habe überlegt, ob ich meine letzten Worte und Gedanken an die Uroma meiner Jungs hier niederschreiben soll. Wer Seelensachen kennt weiß, dass ich immer ein Verfechter der "Echtheit" war. Hier gibts das echte Leben (selbst, wenn ich auf Fotos manchmal das Chaos für einen Moment beiseite schiebe). Ich kann so einen wichtigen Teil meines Lebensweges nicht ausblenden und tun, als wenn das private neben dem "öffentlichen hier" nicht existieren würde. Das kann ich nicht. Das bin ich nicht. 
Mir ist klar, dass ich einen Nerv treffe bei dem ein- oder anderen. Beim Nächsten vielleicht ein Augenrollen "weil das muss ja hier nun wirklich nicht sein". Was auch immer kommt, nehmt es an. Es hat aber nichts mit mir zu tun. Und es ist ok. 

Einen Gedanken möchte ich noch mit euch teilen. Ich habe vor 10 Jahren die Ausbildung zur "Doula" - Geburtsbegleitung gemacht und danach ein paar Mal Hausgeburten begleitet. Das Sterben eines Menschen in den letzten Stunden zu begleiten hat mich stark an das GEBOREN werden erinnert. Und es waren drei Frauen im Zimmer, als unsere Oma starb. So wie bei den Geburten (das wird mir jetzt bewusst). Und ich hatte die selbe Rolle: keine Verantwortung, wie die Hebamme, ich durfte einfach nur DA s e i n . (Unter)Stützen, ruhig bleiben, Dinge sehen, die den anderen Beteiligten möglicherweise im Moment nicht auffallen konnten. In den letzten Sekunden Kraft geben, oder vielleicht auch einfach zum Loslassen Mut machen. 
Es scheint, als wäre ein großes Lebensthema von mir genau das. Liebe C. , es scheint, als wäre ich zur "BEGLEITERIN" geboren.

Maria V.   
6. Jänner 1923 - 23. Februar 2015+

Kommentare:

  1. Danke...ich kann gerade nicht mehr schreiben.

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  2. Danke für diesen Post! Von mir gibt es kein Augenrollen, keine Belehrung sondern eine feste Umarmung, denn das Geschriebene spricht mir aus der Seele!
    Stille Grüße sendet
    Nina

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  3. Mein herzliches Beileid... Du hattest großes Glück, so einen Menschen in deinem Leben zu haben.
    LG Julia

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  4. Liebe Nora,
    danke, dass Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt. Deine Worte machen Mut ! Mut zum Leben und dabei die Endlichkeit unseres Lebens nicht auszublenden. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie viel Kraft.
    Danke für Deine Offenheit.
    Herzliche Grüße
    Lore

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  5. Liebe Maria,
    ist sterben nicht ein anders Wort für "geboren" werden.
    Wir wissen nicht was danach kommt. Wir ahnen nur, rätseln, spekulieren.
    Ich glaube es ist danach nicht vorbei. Wie könnte es das sein? Wo wäre da der Sinn?
    Es wird wohl so sein, dass es dort wo wir hingehen viel schöner ist wie hier......und das Leben eine immerwährende Prüfung, für einen selbst oder für andere. Das ist für mich ein schöner Gedanke und
    tröstet mich nicht nur, sondern ist für mich schlüssig und logisch.

    Und möchten wir nicht alle so sterben? Zuhause, bei den Menschen die uns wichtig sind. Das ist ein großes Geschenk. Wie schön, wenn es so Menschen wie dich gibt, die sich überwinden und in dem Moment einfach "das Richtige" tun.

    Danke für deinen schönen Worte und fühl dich gedrückt!
    Myri

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  6. Liebe Nora,
    deine Worte berühren mich gerade sehr. Ich bin in fast der gleichen Situation. Auch ich habe seit vielen Jahren (fast 30!) eine sehr enge Bindung an die Oma meines Mannes. Sie ist fast 94 und war bis vor kurzem recht rüstig und ein echter Teil meines Lebens. Seit ein paar Tagen geht es ihr ganz schlecht und wir rechnen mit einem Abschied. Da gehen mir viele Dinge durch den Kopf. Das kann man nicht in ein paar Worte fassen. Dein Vergleich mit einer Geburt trifft in vielerlei Hinsicht zu. Letztlich wird ein alter Mensch am Ende des Lebens wieder hilflos wie ein Baby und braucht viel Zuneigung und Liebe, bis es Zeit ist durch das letzte Tor zu gehen. Danke dass du deine Gedanken mit mir geteilt hast! Es tut gut zu sehen, dass ich in dieser Situation nicht alleine bin!
    Ich wünsche dir und mir viel Kraft in dieser schweren Zeit des Abschieds!
    Liebe Grüße
    Emma, die eigentlich anders heißt

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  7. Ein wundervolles Posting!!!

    Jeder darf in seinem Blog schreiben was er möchte!

    Biene

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  8. Liebe Nora!
    Ich finde es gut, Deine Gedanken und Gefühle in Deinem Blog niederzuschreiben. Hier lese ich Dankbarkeit und einen großen Teil Deines Lebens. Es ist schön zu lesen und auch sehr traurig zu lesen. Aber leider ist genau dass das Leben. Ich habe auch Angst vor dem Tod und ich wünsche mir irgendwann mal auch einen Begleiter/in.
    Tu das, was Dein Herz Dir sagt!
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie Kraft, Hoffnung und ganz viel Liebe!
    Sandra

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  9. Liebe Nora, dein Post heute hat mich zum Weinen gebracht. Es entsteht so eine große Lücke wenn uns jemand den wir so fest im Herzen haben von uns geht. Ich kann es dir nachfühlen und drücke dich in Gedanken ganz fest! Keine einfache Zeit für Euch.
    Darf ich dir ein Gedicht schicken hier bein den Kommentaren, dass mir sehr geholfen hat?

    Abschied

    Der Tod bedeutet gar nichts.
    Ich bin nur nach nebenan verschwunden.
    Ich bin ich und ihr seid ihr.
    Was wir uns bedeutet haben, bedeuten wir uns noch.
    Nennt mich bei meinem vertrauten Namen.
    Sprecht unbefangen mit mir, wie früher.
    Lasst keinen neuen Klang in eurer Stimme zu,
    lasst keinen erzwungenen Ernst, keine Sorgen eure Stirn zerfurchen.
    Lacht weiterhin über die kleinen Scherze, an denen wir gemeinsam Spaß hatten.
    Spielt, lächelt, denkt an mich.
    Betet für mich.
    Lasst meinen Namen so oft erklingen wie früher.
    Sprecht ihn unbekümmert aus, ohne die Spur eines Schattens.
    Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete.
    Es ist genauso wie immer.
    Das Leben geht ungebrochen weiter.
    Ist der Tod nicht nur ein unbedeutender Zwischenfall?
    Warum sollte ich aus euren Gedanken verschwunden sein,
    nur weil ich euch aus den Augen bin?
    Ich warte auf euch, eine Weile, ganz in der Nähe, gleich um die Ecke.
    Alles ist gut.

    Henry Scott Holland

    In Gedanken bei Euch,
    Tini

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  10. Liebe Nora,

    Dein Beitrag berührt mich sehr und ich musste schlucken beim Lesen. Eine ganz tolle Frau war die Uroma, nicht jeder kann Menschen in der Familie aufnehmen und akzeptieren. Ich weiß das aus eigener Erfahrung von der Schwiegerfamilie, leider. Aber Eure Uroma hatte ein großes Herz und viel Platz in Ihrer Familie für Dich und Deinen Lieblingsmann. Das ist etwas ganz Besonderes, so wie auch Deine Art mit dem Verlust umzugehen und so einen schönen Text zu verfassen. Mach weiter so und zeig auch Seele auf Seelensachen, egal was andere sagen. Alles Liebe Simone aus Obernzell

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  11. Liebe Nora!
    Mein Beileid an euch! Deine Zeilen hättest du nicht "schöner" und passender schreiben können. Ich hab diese Angst auch und mach mir immer mehr Gedanken darüber, was mal sein wird... gerade wenn man Kinder hat...
    Fühl dich umarmt.
    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  12. Liebe Nora, was für ein schöner Nachruf... hier kullern die Tränen... ich wünsch dir und deiner Familie, dass ihr die vielen schönen Erinnerungen immer bei euch tragt und drauf vertraut, dass eure liebe Oma auch von oben mit ihrer Größe und Herzenswärme auf euch schaut.

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  13. Ich habe im letzten Jahr meinen Vater gepflegt und beim Sterben begleitet - alles, was du schreibst, kann ich genau nachvollziehen. Danke für deine Worte, sie berühren mich sehr. Ich wünsche dir und deiner Familie jetzt viel Kraft und bin in Gedanken bei euch. Alles Gute, Susanne

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  14. "ES ist ok"! Wunderbar erzählt und auch dafür muss Raum sein. Eine Begleiterin sein zu dürfen und können, ist doch die schönste Aufgabe im Leben. Mit Stille und Luft anhalten habe ich deinen Post gelesen und sage Danke.
    Liebe Grüße
    Christine

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  15. Den Nerv, liebe Nora!....den Nerv, der mich zu Boden ringt.
    Mein Beileid ....und meinen allergrößten Respekt, daß Du bei ihr sein durftest. Ein wundervolle Frau, DEINE Oma.

    Vielleicht bin ich so nah am Thema, weil meine liebsten Großeltern am Montag Eiserne Hochzeit feiern werden. Gemeinsam....aber leider ohne mich, 600 km.

    Herzlichst Sandra

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  16. liebe Nora, mein herzliches Beileid!
    ich kommentiere recht selten, lese deinen Blog aber eben gerade wegen solcher Geschichten mitten aus dem Leben sehr gern.
    ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit, da ist bestimmt noch viel zu erledigen und zu organisieren.
    liebe Grüße
    Manu

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  17. Liebe Nora,
    schön, dass du auch nach ein paar Zweifeln, hier über den Tod geschrieben hast. Er gehört ja zum Leben dazu, auch wenn er vielen Angst macht.
    Deine Worte sind so berührend, mir liefen die Tränen beim Lesen, auch wenn ich weder dich noch deine "Oma" kannte. Es klingt nach einem sehr schönen Gehen und jeder, der einmal dabei war, berichtet ähnliches wie du. Die Angst vergeht, ein Begleiten kann sehr schön sein, etwas ganz Wertvolles werden, auch wenn der Schmerz über den Verlust zurück bleibt. Ich glaube, so wünschen wir uns den eigenen Tod. Ich jedenfalls.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit und Menschen an deiner Seite, die für dich da sind. Aber so wie du es beschrieben hast, ist das ja so.
    alles Liebe, Jana

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  18. Ach Nora, ........das berührt mich sehr!
    Mein herzliches Beileid!
    LG Kornelia

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  19. Liebe Nora,

    dieser Post ist unglaublich berührend. Ich wollte Dir nur kurz Danke dafür sagen, dass Du eben so echt bist und so viel teilst.
    Dieser Post hat mich so mitgenommen, dass ich mitten auf der Arbeit anfangen musste zu weinen und hier nun mit einem dicken Kloß im Hals sitze. Gleichzeitig ist der Text so wunderschön. Was müsst ihr für eine tolle Beziehung zueinander gehabt haben!

    Ich drücke Dich und sende dir ganz viel Kraft!

    Alles Liebe
    Sara

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  20. wunderbare Worte, die einfach niedergeschrieben werden müssen. Herzlichen Dank fürs Teilen!
    Viel Kraft und dem, was jetzt zu tun ist!

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  21. Ich kann grad nichts sagen liebe Nora, mir kullern die Tränen.
    mein Herzliches Beileid und ganz viel Kraft .
    Christine aus der Pfalz

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  22. Liebe Nora,
    mir laufen noch die Tränen übers Gesicht, während ich dies schreibe..
    Ich lese dein Blog schon lange Zeit und gerade deine Art , wie du schreibst und Themen, die du ansprichst,
    machen ihn für mich aus.
    Heute hat es mich besonders berührt..
    Man konnte die Beziehung, die ihr zueinander hattet, fast greifen.
    Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit und auch deinen Jungs und der restlichen Familie.
    Ihr werdet sie in eurem Herzen behalten und somit wird sie immer bei euch sein...
    Liebe Grüße Andrea

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  23. <3 <3 <3 Danke für das Teilen Deiner GeDANKen hier meine liebe Nora ... ich spüre ein tiefe innere RUHE, das löst ES bei mir aus ... und ich denke an unseren Austausch in den vergangenen Tagen - liebevoll denke ich weiterhin an Euch, auf den Papier trennen und zig Kilometer, im HERZen jedoch nicht. LICHT & LIEBE Deine S:)

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  24. Liebe Nora,
    das hast Du wunderschön geschrieben. Dein Blog heißt Seelensachen und aus Gutem Grund. "Begrenzt ist das Leben, doch unendlich ist die Erinnerung."
    Herzliche Grüße, Amy

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  25. Liebe Nora,
    es fällt mir immer schwer, bei solchen Dingen Worte zu finden. Ich würde dich gerne in den Arm nehmen!
    Ursel

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  26. Herzliches Beleid liebe Nora,
    Für die nächste Zeit und für das Verarbeiten wünsche ich dir viel Kraft.
    Vielen Dank für deinen so schön geschriebenen Text. Mein Mann und ich haben in kurzer Zeit erst seinen besten Freund und dann meinen Großvater verloren. Es ist nicht immer einfach, von daher wurde ich von deinem Text sehr berührt! Danke dafür!
    Stille Grüße
    Susanne

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  27. Liebe Nora,
    das hast du so schön geschrieben.Mir sind die Tränen gekommen, weil ich an meine Oma denken musste , die vor einigen Jahren gestorben ist.Ich finde es gut und auch mutig von dir auch über traurige Dinge zu schreiben.Das macht dich und deinen Blog eben aus.
    Ganz liebe Grüsse,
    Monika

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  28. Das sind Momente, die man eigentlich nicht erleben will, aber wenn man sie in solcher Würde und Ruhe sehen darf, ein Leben lang im Herzen bleiben. Schön wenn der schmerzhafte Tod im Kreise der Lieben und ZuHause geschehen darf.
    Geboren zur Begleiterin ist wunderschön und unglaublich wertvoll. Und das bist du ganz sicherlich.
    Mein ganz herzliches Beileid zum GegenLassenMüssen
    Deine Bianka

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  29. Mein Beileid an dich und deine Lieben und meine Hochachtung, für den Mut, deine Gefühle und Gedanken hier nieder zuschreiben. Herzliche Grüße, Rahel

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  30. Liebe Nora,
    nein, kein Augen rollen - sondern ein "ich verstehe"!!! Auch ich habe einen Teil vom "gehen" meiner Mama in meinem Blog geschrieben. Ich kann verstehen was Du fühlst.
    Wie Du sagst "das gehört zum leben". Schön, dass "Deine" (irgendwie war sie das scheinbar) Oma Dich bei sich hatte!
    Ich denke an Dich in diesen Tagen.
    Liebe Grüße Angelika

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  31. Liebe Nora,
    ich schreibe ja nur sehr selten, aber heute habe ich das Bedürfnis, da es mich doch sehr berührt, was Du geschrieben hast. Das Thema geht uns ALLE an und bewegt immer sehr. Ich habe ein Gedicht, dass für mich dabei eine große Rolle spielt, und dieses möchte ich Dir in der Zeit deiner Trauer nicht vorenthalten, denn es ist ein schöner Gedanke, wie ich persönlich finde:

    Weinet nicht an meinem Grab um mich;
    Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

    Ich bin der Wind über dem See,
    Christallglitzer auf dem Winterschnee.
    Ich bin am Tag das Sonnengold,
    ich bin der Regen herbstlich hold.

    Ich bin das tiefe Himmelsblau,
    der schöne, frische Morgentau.
    Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne –
    bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

    Zündet für mich eintausend Kerzen an,
    und vergesst mich nie – keine Sekunde lang.
    Steht nicht am Grab, die Augen rot.
    Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

    Liebe Grüße, Lill

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  32. Liebe Nora,
    es passiert mir nun zum 2. Mal beim Lesen bei dir im Blog, dass du mich tief berührst mit deinem Beitrag...

    Sicher ist es das, dass du eine ebenso ungewöhnliche Lebensgeschichte lebst wie ich, wo Familie nicht nur aus den Blutsverwandten besteht, sondern etliche Wahlverwandschaften existieren, die mehr tragen, mehr bedeuten als gemeinsame Gene.
    Sicher ist es auch, dass ich nunmehr seit über einem Jahr mit dem schrecklichen Altern meiner Eltern leben muss und manchmal wünsche, der nächste Schrecken bliebe ihnen erspart, denn so hatten sie sich ihr Lebensende nicht vorgestellt. Ich hoffe, sie finden letztendlich so friedlich aus dem Leben, wie es deine Oma gefunden hat. Ich hoffe, dass sie eine solch gute "Mutter" finden, wenn sie aus dem Leben gehen, wie sie sie zweifelsohne hatten, als sie in dasselbe getreten sind.
    Ich kann mir vorstellen, dass ihr auf lange Sicht, nachdem ihr dem Trauern nachgegeben habt, eine wunderbare Bereicherung durch dieses Erleben erfahrt. Ihr seid eine besondere Familie, mit offenem Herzen....
    Alles, alles Gute!
    Astrid

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  33. Liebe Nora,
    es ist schön, dass eure Oma in eurer Mitte sterben durfte, das Gehen ist ihr dadurch bestimmt leichter gefallen. Ich durfte auch beim Tod meiner Schwiegermutter dabei sein und diese Erfahrung hat mir die Angst vorm Sterben genommen
    Ich schicke dir eine herzliche Umarmung.
    Sabine Z.

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  34. Mein herzliches Beileid und fühle dich ganz fest gedrückt.

    Greetings & Love
    Ines

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  35. Liebe Nora,
    deine Worte berühren mich sehr. Mein herzlichstes Beileid.
    Auch ich kann mit dem Tod nicht umgehen und musste schon so viele liebe Menschen gehen lassen.
    Es tut jedes mal aufs neue weh.
    Ich fühle mit dir.
    Fühl dich ganz fest gedrückt
    Andrea

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  36. Mein aufrichtiges Beileid an dich und deine Lieben, Nora !

    GLG aus dem Waldhaus,
    Christine

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  37. Mein Beileid liebe Nora und für die kommende Zeit wünsche ich dir viel Kraft.
    Aus jeder deiner Zeilen liest man deine Liebe zu dieser, so wie du sie beschreibst, aussergewöhnlichen und tollen Frau.

    LG aus Wien
    Vera

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  38. Hallo Nora, danke dass du uns teil haben laesst, dass ist nicht selbstverstaendlich. Eure Oma war ein toller Mensch (schon allein wie Sie dich als Schwiegertochter aufgenomen hat) & hatte mit euch als Familie bestimmt eine glueckliche Zeit! Mich hat das sehr beruehrt! Meine Oma ist seit ein paar Monaten sehr krank. Div. Schlaganfaelle usw. Inzwischen ist sie im Altersheim und als ich meine Familie besuchte (lebe ca. 500 km entfernt von ihr) habe ich Sie auch besucht. Ich bin sehr erschrocken, wie sehr sie sich veraendert hat, seit ich sie das letztemal sah. Ich war so traurig, sie konnte kaum sprechen wegen ihrem Schlaganfall und hat einfach nur meine Hand gedrueckt! Da musste ich einfach weinen! Ich konnte einfach nicht anders. Ich hab meine Oma so lieb und ich war immer so stolz auf sie, weil sie trozt ihres hohen alters (92) immer geistig so fit war! Sie konnte sich alles merken, wusste die Geburtsdaten von allen, selbst von ihren 12 Enkeln. Jeder hat immer gesagt: deine Oma ist aber noch fit. Auch auf Ihr auesserliches war sie immer sehr bedacht...und jetzt? Es ist nicht schoen anzusehen und sie spricht auch nur noch davon endlich gehen zu duerfen..... Fuer mich war es anfangs schlimm das zu hoeren, inzwischen hab ich mich aber etwas damit auseinandergesetzt, und wuensche Ihr, dass dieser letzte Wunsch bald in Erfuellung geht.... so schwer das fuer uns alle ist!

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  39. Danke. In Deinem Bericht ist viel Liebe spürbar.
    Ihr seid eine wunderbare Familie.
    ♥♥ Christel

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  40. Liebe Nora,

    dein Post hat mich sehr berührt. Die Tränen sind mir in die Augen geschossen.
    Ich bewundere deine offene und ehrlich Art zuschreiben.
    Es ist schwer den letzten Weg zu gehen und es ist schwer gehen zu lassen. Ich habe auch Angst vor dem letzten Schritt. Schön, dass Maria 2 so liebe Begleiterinnen hatte und sie nicht alleine war.

    Ich wünsche dir und deinen Lieben viel Kraft um mit dem Verlust fertig zu werden.

    Mit stillem Gruß
    Nico

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  41. Liebe Nora,
    diese Frau hat Dich ein großes Stück in Deinem Leben begleitet, Höhen und Tiefen miteinander bewältigt. Es ist so schön dass Du sie zum Schluss begleiten konntest. Sie wird eine Lücke hinterlassen, die kein anderer Mensch füllen kann und Du wirst sie vermissen und das ist gut so, so bleibt Dir immer die Erinnerung an einen lieben Menschen. Viel Kraft für die nächste Zeit.
    Jane

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  42. Liebe Nora,

    wie schön, dass Du doch soviel Mut und Kraft aufgebracht hast, um bei der sterbenden Oma, aber auch der trauernden Tochter zu bleiben. Das ist doch ein großes Glück, wenn man auf diesem Weg nicht alleine ist. Genau das macht Familie aus, auch wenn man nicht in allem übereinstimmt, aber den Weg doch gemeinsam geht. Deine Söhne sind so eingebettet in allem und kriegen so die Werte mit, die Ihr lebt.
    Deine Geschichte hat mich wieder mal an meine Omama erinnert, die auch in einer kalten, klaren Februarnacht vor 14 Jahren starb. Es war für mich sehr tröstlich, bis zum Schluß bei ihr gewesen zu sein, so fiel es mir viel leichter, sie gehen zu lassen. Seitdem denke ich sehr oft an sie und das einzige, was ich wirklich sehr bedauere, ist, dass sie leider meine Söhne nicht mehr kennengelernt hat.

    Dir und Deinen Lieben mein herzliches Beileid, verbringt viel Zeit zusammen und teilt Eure Erinnerungen.

    Liebe Grüße,
    Astrid

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  43. Mein Beileid an dich und all deine Lieben, viel Kraft für die kommende Zeit und immer eine Schulter, an die du dich lehnen kannst .

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  44. Liebe Nora, du hast wunderschöne Worte gefunden. Ich war sehr berührt. Sei herzlich umarmt
    Liebe Grüße
    Bianca

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  45. Liebe Nora,
    mir fehlen gerade die Worte.. .Ich wünsche euch ganz viel Kraft.
    Danke für diesen Beitrag. Stoff zum Nachdenken.
    Fühl dich umarmt, Claudia

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  46. Liebe Nora,
    MeinLlerherzlichstes Beileid und danke das du diese persönlichen Dinge mit uns teilst. Deshalb bist du immer die erste die ich aufrufe wenn ich blogs lese! Du bist einfach du!
    Stiller Gruß Biggi aus Hessen

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  47. Danke fürs teilhaben lassen an Eurem so besonderen Weg zusammen, Liebe und zur Ruhe kommen strahlen Deine Worte aus, es macht Mut zu vertrauen.
    Mein herzliches Beileid,
    Silke

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  48. Liebe Nora mein herzlichstes Beileid an dich und deine Familie. Wunderschön,dass ihr so einen liebevollen Menschen kennen durftet. Ich wünsche euch unglaublich viel Kraft!
    Liebe Umarmung von Alizeti

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  49. Liebe Nora,
    ich möchte dich umarmen und dir mein Beileid aussprechen. Es gibt für diese Situation keine " Regeln" an die man sich halten kann-man lernt nur damit umzugehen. ( Mein Vater verstarb Anf. Januar 15).
    Deine Ur-Oma fühlte sich von euch getragen-wie schön-. Liebe Grüsse RIKA

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  50. Liebe Nora,

    welch wunderbarer Gedanke - Begleiterin zu sein - ich empfinde das als so wichtige Aufgabe, egal in welchem Bereich, Raum öffnen, Energie halten, in der Stille da sein, Prozesse innerlich begleiten.
    Vor einem Jahr war ich die Letzte, die bei meinem Schwiegervater vor seinem Tod war. Danach konnte er friedlich gehen. Ich hatte das Gefühl, dass er genau das gebraucht hat, da sein, ohne Ansprüche an ihn zu stellen, begleiten, ohne Druck auszuüben, ihn so zu lassen, wie es für ihn richtig ist. Das ist ganz etwas Erhabenes und ein Geschenk.
    Ich finde gar nicht, dass es der letzte Weg ist. Es ist einer von unendlich Vielen, natürlich einer der einschneidensten, aber auch der öffnendsten, wenn wir es denn auch so zulassen können.
    Sei Dir gewiss, dass sie in irgendeiner Form bei Dir ist und Dich auf Deinen Wegen unterstützt.
    Alles Liebe
    Veronika

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  51. Fühl dich ganz fest gedrückt! Solche Worte dürfen, müssen! sein. Und du hättest es schöner nicht schreiben können. I
    ch habe mich da Anfang des Jahres viel kürzer gefasst und doch genau das Gleiche erlebt und gedacht. Das Teilen ist wichtig, denn auch genau das hilft (ein bißchen).
    Eine meiner Leserinnen schrieb: "Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist immer dort, wo wir sind".
    Und so denke ich ganz oft an meine Omi, sie ist irgendwie immer bei mir.

    Im Herzen bleibt ihr immer eng verbunden.
    Liebe Grüße Danie

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  52. Du sprichst mir aus der Seele liebe Nora! Als meine Mama vor nun fast 9 Jahren starb wurde es auch still und als ich aus dem Fenster schauze, sah ich Menschen zum Einkaufen gehen, vollbepackt mit Tüten vom Einkauf kommend, telefonierend, lachend,.... Das Leben dreht sich immer weiter und ich kam mir in dem Zimmer so verloren vor. Ich Wünsche euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit! Der Schmerz vergeht leider nie, aber man lernt damit zu leben und an die schönen Zeiten zu denken immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
    Fühl dich gedrückt.
    Alles Liebe, Jule

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  53. Liebe Nora,
    jetzt hab ich es bereits zum dritten Mal versucht, hier ein paar Worte dazulassen. Aber jedes Mal musste ich gehen und meine Tränen trocknen. Sitzt doch mein Schmerz auch noch zu tief! Meine geliebte Oma verlor ich im März 2011. Heuer am 3. Jänner musste ich mich von Opa verabschieden. Ich hoffe und glaube, dass sie von oben, von einer Wolke, in einer anderen Dimension zu mir herabschauen und mir helfen, wenn ich sie brauche. Oma sagte das immer zu mir, dass sie das sicher mal machen wird, wenn sie hier auf Erden nicht mehr sein wird!
    Ich wünsche dir viel Kraft und mein herzlichstes Beileid dir und deiner Familie!
    LG Petra

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  54. Liebe Nora...einfach wunderbar was du hier geschrieben hast...DU bist wunderbar. Und die Rolle der Begleiterin ist etwas wunderbares. Alles also voller Wunder...so ist das Leben...und eben auch das Sterben. Wie schön ist das, dass du deine Rolle gefunden hast...das können nicht viele Menschen von sich sagen...Nun wünsche ich Dir Zeit und Raum, um das Erlebte "verarbeiten" zu können...DANKE dir für diesen Post...Ganz liebe Grüße...Silke-Lara

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  55. Omg, liebe Nora, ich hab jetzt Gänsehaut, ich wünsche dir mein herzlichstes Beileid und ganz viel Kraft.
    Du hast das ganz wundervoll geschrieben, dass ist ein sehr rührender Post.
    Fühl dich gedrückt, herzlichst Tatjana

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  56. Liebe Nora,
    danke für deine Offenheit und die Worte, die du hier verfasst hast. Den ganzen Nachmittag hat mich das Gelesene nicht losgelassen. Ich finde es richtig, auch das zu thematisieren. Es gehört zum Leben dazu und es besteht nun mal nicht ausschließlich aus rosaroten Momenten.Vielleicht empfinden es ein paar Leser zu persönlich, auch diese dürfen das so sehen. Aber noch viel wichtiger ist die positive Resonanz dahingehend, dass deine Worte aufbauen, bestärken, die Angst minimieren oder vielleicht sogar ganz nehmen. Keiner ist von der Konfrontation mit dem Tod befreit. Jeden trifft es, mal früher oder später.
    Ich bewundere deine Oma für ihr weises Verhalten und dich, dass du auf dein Herz gehört hast. Als meine Oma vor 4 Jahren verstarb, kam ich eine halbe Stunde zu spät, durch Umstände von denen ich mich nicht hätte beeinflussen lassen dürfen. Diese 30 Minuten nagen bis heute an mir, weil ich in diesem entscheidenden Moment zu sehr mit dem Kopf agiert habe und nicht auf mein Herz hörte. Ich war immer bei ihr, nur nicht im entscheidenden Moment.
    Dir und deiner Familie Kraft für die Zeit der Trauer.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  57. Ich habe grade was Ähnliches durchgemacht und kann dir den Verlust gut nachfühlen. Wie es scheint, hast du wundervolle Erinnerungen, die dir bleiben und euch im Herzen weiter verbinden.
    Wünsche dir viel Kraft und Hoffnung auf dem Weg.
    Herzliche Grüße Donna G.

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  58. Liebe Nora,
    bewundernswert, deine letzten Worte an die Oma und dass du sie mit uns teilst. Manchmal ist es gut, über die Trauer zu reden, oder zu schreiben. Ich habe meine Oma vor 3 Wochen loslassen müssen. Auch ich saß bei ihr, mit ihrer Tochter, meiner Mutter. Und es fühlte sich richtig an, so wie ich es mir immer gewünscht habe. Sie zu begleiten. Natürlich ist da Trauer, aber größer ist die Erleichterung, dass sie es geschafft hat, nicht mehr leidet. Und ja, ein letzter Atemzug, aber die Welt dreht sich dennoch weiter. Auch wenn sie für einen selbst einen Moment stehen bleibt.
    Liebe Nora, nimm dir Zeit zu trauern. Ich wünsche dir Kraft, im Herzen wirst du sie immer bei dir behalten.
    Mein herzliches Beileid.
    Birthe

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  59. Liebe Nora,
    schon länger lese ich Deinen Blog. Jetzt sitze ich hier mit Tränen in den Augen. Genau das was Du beschreibst, habe ich im letzten Jahr mit meiner Mutter erlebt, die an einem Hirntumor gestorben ist.

    LG
    Sandra

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  60. Liebe Nora, das ist ein ganz besonders schöner und intimer Post. Einer von denen, die nur ganz ganz selten geschrieben werden. Vielen Dank, dass Du etwas so Persönliches auf so wunderschöne und berührende Art mit uns teilst.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie das Allerbeste!
    Liebe Grüsse Barbara

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  61. Ich weine gerade....
    .... wegen deiner Gedanken, die du so wundervoll niedergeschrieben hast.
    carmen

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  62. Herzliches Beileid auch von mir, das hast du sehr schön geschrieben! Und ich finde es wunderschön, dass sie so gehen durfte wie sie es sich immer vorgestellt hat! Ist sicher schwer, sich an das Haus ohne sie zu gewöhnen, nehmt euch alle Zeit die ihr braucht! Alles Liebe, Ulli

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  63. Liebe Nora,

    ich lese deinen Blog nun schon 3 Jahre, immer als stiller Leser, ohne Kommentare oder eine anderen Kontaktaufnahme. Ich mag deine Art zu schreiben, das Unverschleierte, das Klare und Schnörkellose. Auch deine Bilder haben eine ganz besondere Wirkung auf mich. Aber dieser Post löst etwas ganz besonderes in mir aus, sodass ich Dir einfach schreiben möchte.

    Es sind wunderschöne Worte, die Du findest, um die 1. Begegnung und auch das weitere Leben zu beschreiben, welches Du mit Ihr gegangen bist. Es zeigt von einer tiefen Verbundenheit, wenn man den Menschen bis in den Tod begleitet. Den Moment des Todes so zu beschreiben, löst ein Gefühl aus, dass ich schwer in Worte fassen kann. Ich selbst habe einen sehr geliebten Menschen nach langer Krankheit in den Tod begleitet und wurde schon früh mit dem Abschiednehmen konfrontiert, somit kann ich deine beschriebenen Gefühle genau nach empfinden.

    Vielen Dank für das Teilen dieses bewegenden Moments.

    Mareike

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  64. Liebe Nora,
    Auch ich möchte Dir mein Beileid ausprechen.
    Du hast so schöne Worte als Nachruf für die Oma gefunden, da wird einem ganz warm ums Herz.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie jetzt sehr viel Kraft für das Kommende.
    Fühl Dich gedrückt,
    Sabine

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  65. Liebe Nora,

    ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit in der es erst einmal "ankommen" muss, dass ein lieber Mensch nicht mehr da ist. Mich hat Dein Post an den Abschied bei meiner lieben Oma erinnert, leider kam ich einige Minuten zu spät aber es war so friedlich und das hat ein gutes Gefühl in mir hinterlassen. Alles Liebe, Ina aus dem Norden

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  66. Mein Beileid! Ich bin so gerührt, liebe Nora du hast diesen Nachruf so schön geschrieben. Ich finde es so toll von dir das du uns teilhaben lässt. Herzlichen dank
    LG Birgit..

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  67. Liebe Nora,

    auch mein tiefes Mitgefühl!
    Ganz gleich, wie alt ein Mensch auch ist an Erdenjahren, es ist immer schwer, ihn gehen zu lassen. Darf gar nicht darüber nachdenken, meine Mutti ist auch bald 86 ...
    Auch bei meiner Großmutter war ich mit ca. 20 Jahren. als sie schon in Agonie lag. Dann ist irgendwie alles selbstverständlich, auch wenn es so schwer ist ....
    Es ist schön, so wie Ihr gemeinsam leben konntet, das hat Euch allen viel gegeben und in diesem Sinne konnte Eure Großmutter Abschied nehmen, das ist nicht jedem gegeben. Auch ich danke Dir, daß wir daran teilhaben dürfen!
    Von Herzen
    Sara

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  68. Vielen Dank für diesen Post liebe Nora. Ich fühle mit dir und verstehe.
    Euch viel Kraft!

    Bella

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  69. Liebe Nora, Das ist wirklich wunderschön geschrieben. So intim mit so viel Ruhe und Kraft. Und entschuldigen muss man sich für so einen Post sicherlich nicht.
    Ich wünsche euch viele schöne Erinnerung an deine Oma, und dass ihr immer an die Kraft und schönen Tage denkt, wenn ihr sie in Gedanken habt.
    LG Ivonne

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  70. Liebe Nora, ein wunderschöner Text, den ich unter einem Tränenschleier zu Ende gelesen habe. Du kann froh sein eine so tolle Familie zu haben. Ich wünsche Dir weiterhin alles Liebe!

    Herzliche Grüße

    Ella

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  71. bin durch Zufall hier auf deinem Blog gelandet; der Titel ist so vielversprechend.
    Was für warme, zu Herzen gehende Worte. Ich bin tausendprozentig davon überzeugt, deine (Oma)Freundin davon weiß. Und ja, auch ich sehe große Ähnlichkeiten bei der irdischen Geburt und dem Tod.
    Der irdische Tod ist die Geburt in die geistige Welt.
    Danke, dass du uns teilhaben ließest.

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  72. ... ja, es wird besonders still wenn jemand geht ... ich verstehe soviele deiner Worte ... fühl dich gedrückt und umarmt, ♥ Lilli

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  73. Ach Nora... danke für diesen stillen und so kraftvollen Post... wie schön es für eure Urli ist, so geliebt zu werden! Du bist eine starke Frau!
    Herzlichst ChrisTine

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  74. Liebe Nora, ich schreibe hier zum allerersten Mal einen Kommentar zu einem Blog, weil ich dir mitteilen muss, wie schön dieser Text ist und wie traurig zugleich. Wir alle werden einmal sterben und auch die Erfahrung machen, dass andere aus unserer Mitte sterben. Es ist eigentlich ganz natürlich sie auf ihrem Weg zu begleiten und doch haben wir alle mächtig Angst davor, macht es uns doch klar, wie vergänglich wir selbst sind. Es ist deshalb besonders wichtig diese Herausforderung an zu nehmen....
    Ich wünsche deiner/eurer Familie alles, alles Gute.
    Liebe Grüße Antje

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  75. Liebe Nora , trautige und schöne Worte zugleich ! Liebe Grüße und viel Kraft für dich und deine Familie , Sabrina

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  76. Liebe Nora, Dein Post berührt mich sehr..."Deine" Oma muss eine tolle Frau gewesen sein und Ihr seid eine tolle Familie. Ich finde es schön, dass Du auch das mit uns teilst, weil so ist das Leben. Danke von Herzen dafür. Es macht Mut...und Du bist eine tolle "Begleiterin" ...drück Dich und wünsch Dir und Deinen Lieben viel Kraft und liebe Menschen um Euch herum... Alles Liebe Sandra

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  77. So schön geschrieben, ich habe Tränen in den Augen.

    Alles Liebe, Sabina

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  78. Liebe Nora und Familie!
    Es berührt mich sehr dies zu lesen.
    Ich fühle mit euch.
    Liebste Grüße,
    Anke

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  79. Eine sehr wertvolle Schilderung dessen, was das Leben mit uns macht.
    Zurück zu dem, woher wir kommen?

    Danke.
    Liebe Grüße von Gisa

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  80. Liebe Nora, Ihnen herzlichen Dank für diesen Post. Sehr gut kann ich Ihnen nachfühlen. War ich doch im Dezember 14 und im Januar 15 bei meinem Vater und bei meinem Bruder als " Begleiterin" dabei.
    Herzliche Grüße und viel Kraft für die kommende Zeit. D.M.

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  81. Un magnifique témoignage, émouvant et plein d'amour.
    Merci
    Chris

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  82. Hallo liebe Nora!
    Danke, dass du uns teilhaben lässt! *schnief*
    Man kann sogar eine Aus- bzw. Weiterbildung zur Sterbeamme machen. Wusstest du dass es das gibt? Ich erfuhr davon, als ich Bestattungsfachkraft gelernt habe. Doch du brauchst keine Weiterbildung, intuitiv hast du alles richtig gemacht. Und ich finde das es eine Bereicherung ist, einen so lieben Menschen zu begleiten. Auch wenn es traurig und schmerzhaft ist, doch deine Oma hat sich bestimmt sehr gefreut!
    Wünsch dir viel Kraft und ganz viel Zeit für die schönen Erinnerungen mit deiner Oma!
    Fühl dich gedrückt!
    Ganz liebe Grüße
    Kathi

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  83. Liebe Nora, mein Beileid, so platt das ja eigentlich auch klingt. Aber er soll sagen: ich verstehe Euren Verlust, und das ist halt der Lauf der Zeit, so traurig wie es ist.
    Bitte entschuldige Dich nicht dafür authentisch zu sein. Das mag ich doch so bei Dir!
    Liebe Grüsse, Mel

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  84. Liebe Nora, auch ein tiefes Beileid von mir. Ein sehr führender Post.

    LG kathrin

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  85. Dein Brief an "Oma" hat mich tief beeindruckt und gerührt. Kein Kitsch, kein unnötiger Pathos, keine Show. Der Brief ist echt. Und so schön. Danke dafür! Ich würde mir wünschen, dass sich jemand mal so an mich erinnert, wenn ich gegangen bin.

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  86. Liebe Nora, schon lange lese ich Deinen Blog und schaue Deine schönen Bilder an - ich freue mich darüber, lasse mich inspirieren und muss schmunzeln, wenn wieder ein lustiges Hundebild dabei ist. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht alles ist und nicht alles immer nur bunt und schön. Wobei Deine Geschichte einfach traurig schön ist - ich freue mich für Dich, dass Du in so einer besonderen Familie lebst und das Glück hattest, eine solche Oma zu haben bzw. zu finden... In der Trauer muss man sich immer wieder über dieses Geschenk bewusst sein und sich an den Erinnerungen freuen. So versuche ich es zumindest, denn ich habe vor fast vier Jahren meinen Vater verloren. Ich hoffe sehr, dass Ihr bald wieder lachen könnt, wenn Ihr an die Oma und eine lustige Anekdote denkt - bis dahin tut gemeinsam weinen aber sicher auch gut. Ich sende Dir viel Mitgefühl und sage Danke für diesen so persönlichen Eintrag. Alles Liebe und viel Kraft, fee

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  87. Liebe Nora, mein Beleid. Ich fühle mit deiner Familie



    <3 <3 <3

    Lieben Gruß
    Dragana

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  88. Liebe Nora,
    einfach nur DANKE!
    Auch ich durfte schon ein paar mal dabei sein wenn ein geliebter Mensch uns verlassen hat.
    Fühl dich gedrückt. Diese Liebe wird ewig in euch weiterleben. Liebe Grüße

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  89. Ohne Schatten würden wir das Licht nicht wertschätzen. Ein solcher Beitrag ist bereichernd. Liebe Nora, ich möchte Dir mein Beileid aussprechen! Alles Liebe Dir und Deiner Familie.

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  90. Liebste Nora,
    ich drücke dich von ganzem Herzen♡.
    Du bist eine ganz tolle, einfühlsame, echte und starke Frau. Dein Post geht mir so nahe und ich danke dir für deine offenen, ehrlichen und privaten Worte. Ich wünsche dir für die nächste Zeit ganz viel Kraft und Trost. Mit deiner tollen Familie habt ihr so viel und die Erinnerungen und die Liebe, zu deiner lieben Oma bleiben für immer.
    Alles, alles Liebe für dich
    deine Silke
    ☆aus der Nähe von Lübeck☆
    -Villa Sternzauberliebe-

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  91. hallo nora
    schwere kost,aber die gehört halt einfach zum leben dazu.
    alles liebe und viel kraft.
    lg janine

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  92. Hallo Nora, mein herzliches Beileid und viel Kraft um den Verlust zu verarbeiten.
    Ich schaue schon eine Weile immer wieder mal auf deinen Blog. Dein Schreibstil gefällt mir. Beim Lesen der niedergeschriebenen Gedanken an deine Oma lief mir tatsächlich eine Träne übers Gesicht. Es ist selten, dass geschriebene Worte so viel Emotionen hervorrufen können.
    Dir und deiner Familie alles Liebe
    Carolyn

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  93. Im Dschungel der tausenden Mode und Beauty-Blogger ist es auf eine wunderbare Weise wohltuend, jemanden zu finden, der Herz und Seele mit uns teilt. Nach dem Lesen Deines Beitrags habe ich erst einmal eine Runde geheult. Andererseits hattest Du ein wunderbares Erlebnis, auch wenns weh getan hatte. Ein wunderbarer Mensch hat Dich verlassen, aber Sie wird in Deiner liebevollen Erinnerung immer bei Dir sein.

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  94. Hallo Nora,

    wenn ich "auf Blogreise" bin, schaue ich auch gern mal in deinem Blog vorbei und freue mich immer, welche Worte du deinen Texten gibst.

    Die Worte, die du hier an deine Oma geschrieben hast, sind voller Liebe und Dankbarkeit und ich glaube, nein, ich bin ganz sicher, dass deine Oma bei so vielen kleinen Alltagserlebnissen plötzlich "für einen Moment" wieder in deinen Gedanken gegenwärtig sein wird. Dann wird es nicht das schmerzende Gefühl der Trauer sein, sondern genau für diesen Moment die damalige wunderschöne Zeit und die Situation, die dich in diesem Moment an sie erinnert.

    Ihr Lachen vielleicht, oder eine Bemerkung, ein Zuwinken oder ein schelmisches Augenzwinkern, wenn ihr Beide zusammen irgend eine "Heimlichkeit" vorbereitet habt. Es werden immer wieder Momente sein, die wunderschön sind - ein Lächeln wird in deinem Gesicht sein und Freude, dass du sie hattest, denn Erinnerungen die auf so wundervolle Weise unser Herz berühren, gehen niemals verloren.

    Liebe Nora, ich wünsche dir von Herzen alles Liebe.
    Gitti.

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  95. ICH DANKE ALLEN VON HERZEN FÜR DIE WUNDERSCHÖNEN WORTE UND GEDANKEN !!

    Nora

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Schön, dass du da bist!

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